[ Blätter von Bäumen ]   "Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt." Kahil Gibrain
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Details: Legenden, Mythen, Heilanwendungen und Betrachtung von einheimischen Bäumen

191 Seiten, Festeinband mit vielen wunderschönen Illustrationen.

AT-Verlag 9. Auflage!

Übersetzungen: japanisch / Amusuku

 
ISBN: 3-03800-232-1
 
     
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Mit einer uralten Eiche hat es angefangen. Sie hatte mich neugierig gemacht, etwas über die Geschichten zu erfahren, die uns mit den alten Baumriesen in unserem Land verbinden. Plötzlich stand ich mitten in vorchristlicher Zeit, beobachtete die Baumfeste der keltischen Druiden und war beim Fällen der berühmten Donareiche dabei, die so viele Germanen bewog, die neue christliche Religion anzunehmen.
Aber es gab noch viele weitere geheimnisvolle Baumheiligtümer, deren Geschichten ich erfahren wollte; knorrige jahrtausend alte Eiben, stolze Wetterbuchen, Feenlärchen hoch im Gebirge. Ich sammelte die alten Geschichten, Sagen, Mythen, Lieder und Bräuche, die uns seit Jahrtausenden begleiten und die noch bis in unsere Zeit hinüber klingen in Form von Christbäumen, Palmweihe, Maibäumen und Richtfesten, deren tieferen Sinn ich erst jetzt begriff.
Der Baum ist eines der ältesten Symbole des Menschen und als Lebensbaum ist er in allen Kulturen zu finden. Genauso weit zurück reicht das Wissen um die Heilkraft der Bäume. Die Riesen im Pflanzenreich wurden schon immer von Heilkundigen aufgesucht, die aus Wurzeln, Harz, Trieben und Blättern wertvolle Heilmittel herzustellen wussten.

Zusammen mit meinen eigenen langjährigen Erfahrungen in der Pflanzenheilkunde habe ich jedem Baum ein Kapital über seine Heilwirkungen hinzufügen können, meist mit erprobten Rezepten zum Selbermachen von Tees, Salben, Tinkturen, Umschlägen usw.

Aber auch für das leibliche Wohl haben die Bäume gesorgt, sie liefern den Grundstoff zur Bereitung von vielen sehr schmackhaften Speisen und Getränken.
Ich habe in meiner "Baumzeit" gespannten Gästen und Freunden immer wieder neue Köstlichkeiten aufgetischt wie z.B. Ahornreis, Tannenhonig, Schlehenlikör, Holunderkuchen, Quittenbrot...

Nach drei Jahren habe ich dann alles zusammengestellt, was ich über die Bäume an Erfahrungen, an Gehörtem und Gefundenem gesammelt habe. Natürlich sollte das Buch auch Illustrationen enthalten, die es jedem ermöglichen, den gesuchten Baum auch zu erkennen, eine Eberesche z. B. von einer Esche unterscheiden zu können. Und es fand sich Peter Ebenhoch, der als Graphiker sehr gut zeichnen kann und viele Tage mit mir durch die Wälder gestreift ist und an Ort und Stelle die Bäume porträtierte.

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